LEDERFABRIK ENDINGEN

SO NICHT!

Die alte Lederfabrik inmitten der historischen Endinger Altstadt wird ab September 2019 abgerissen.
An ihrer Stelle soll ein Wohnkomplex mit rund 50 Einheiten entstehen. In diesem Falle wird der Verkehr in der Endinger Innenstadt weiter zunehmen – mit allen damit verbundenen Problemen und Belastungen. Darüber hinaus wird es mit großer Wahrscheinlichkeit zu starken Einschränkungen bei der Durchführung von Veranstaltungen und traditionellen Festen kommen.
Einen innerstädtischen Wohnkomplex dieser Größe möchten wir verhindern!

01. DER ABRISS

  • Mitte September 2019 beginnt der Abriss der ehemaligen Lederfabrik.
  • Die Stadt beteiligt sich an den Kosten des Abrisses mit bis zu 296.000 EUR

02. Der geplante Neubau

  • In der Sackgasse Markgrafenstraße ist der Bau eines Wohnkomplexes mit 50 Wohneinheiten geplant.
  • Der Stadtrat und damit wir Bürger haben wesentlichen Einfluss auf die Bebauung und damit auf die Entwicklung der Innenstadt für die kommenden Generationen.

03. DIE UMGEBUNG

  • Die Markgrafenstraße ist eine Sackgasse.
  • Die Ausfahrt und Zufahrt ist ausschließlich über den historischen Marktplatz möglich
  • Ausfahrt/Zufahrt nur Einbahnverkehr möglich. Vorrangsregelung?
  • Direkte angrenzende Bebauung: „Auf dem Hof“ mit zum Teil denkmalgeschützen Gebäuden („Müller’s Scheune“)

Unsere Bedenken und Argumente

Verkehr in der Innenstadt

  • Der innerstädtische Autoverkehr, dessen Vermeidung und Beruhigung ist den Bürgerinnen und Bürgern ein sehr wichtiges Anliegen. Dies hat sich insbesondere während des Bürgermeister-Wahlkampfes eindrücklich gezeigt.
  • Mit der Schaffung von 50 Wohnungen in der Sackgasse Markgrafenstraße wird der innerstädtische Verkehr nochmals deutlich zunehmen. Insbesondere die Hauptstraße und der untere Markplatz werden künftig noch viel stärker frequentiert.
  • Jede Wohneinheit sorgt auch für “indirekten” Verkehr zum Beispiel durch Müllabfuhr, Paketzustellung, Postzustellung und Besucher. Dies wird auch die ohnehin schon angespannte Parkplatzsituation in der Innenstadt noch weiter verschlechtern.
  • Innerhalb des geplanten Gebäudekomplexes sollen rund 50 Parkplätze erstellt werden. Wo parken die mindestens 30 zusätzlichen Autos, welche auf diesen Stellplätzen keinen Platz haben werden?
  • Mehr Autoverkehr bedeutet nicht einfach nur mehr fahrende Autos, sondern auch eine höhere Schadstoffbelastung, mehr Lärm, mehr Gefahren für Kinder, für ältere Menschen, für Radfahrer und für Fußgänger.

Touristische Entwicklung Endingens

  • Die Entwicklung einer touristisch attraktiven Stadt war ebenfalls ein wichtiges Thema rund um die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen.
  • Mit zunehmender Verkehrsbelastung sinkt die Attraktivität der Innenstadt für Touristen und Besucher und damit direkt und indirekt für Straßencafes und Gaststätten mit Außenbewirtung.

Logistische Herausforderungen

  • Müllabfuhr
  • Post
  • Rettungswege (Zufahrt/Abfahrt) und Rettungsmöglichkeit (Drehleiter dieser Länge vorhanden?)

Sonstiges

  • Einschränkungen für langjährige Bewohner, z.B. auf dem Hof Inoffizielle Verkehrszählung an vergleichbar neuralgischem Punkt Hof/Schindler

Weitere extreme Bebauung

  • Öffnung weiterer extremer Bebauung in diesem Bereich

Behinderung und Vergrämung von Festen, Veranstaltungen und Marktbeschickern

  • Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass ein Eigentümer erfolgreich ein jederzeitiges Zufahrtsrecht zur Markgrafenstraße einklagt. Werden dann auch weiterhin die traditionellen und beliebten Veranstaltungen auf dem Marktplatz möglich sein? Stadtschauspiele, Fasnet, Märkte, Wochenmarkt, Konzerte.

Unsere Ziele

Neubau: So nicht!

Neubau mit maximal 20 Wohneinheiten